Herzlich Willkommen

Beim Blauring Arth

Mit Freundinnen und Freunden zusammen sein, spielen, basteln, zelten, die Natur erkunden, unvergessliche Momente erleben: das alles und noch vieles mehr bietet der Blauring Arth in Gruppenstunden, Lagern und an Scharanlässen.

Kantonallager, 08. - 19. Juli 2019

Vom 08.07.-19.07.2019 war die Jungwacht und der Blauring Arth in ihrem alljährlichen Sommerlager in Thundorf, Thurgau. Dieses Jahr haben wir uns dazu entschieden, am Kantonslager von Uri und Schwyz teilzunehmen, was auch im Nachhinein ein sehr guter Entscheid war. Wir durften zwei super Wochen mit 50 Kindern und 28 Leitern verbringen. Noch nie waren so viele Teilnehmer von unserem Verein in einem Lager, was uns sehr erfreut.
An einem wunderschönen Montag brachen wir auf, in ein Erlebnis, das uns wohl noch lange in Erinnerung bleiben wird. Es war der Montag wo sich ca. 1550 Jublaner nach Thundorf ergaben. Als eine der ersten Scharen marschierten wir durch den Torbogen vom Lagerplatz. Kaum angekommen begannen wir mit dem Aufbau unserer Gruppenzelte, um durch die Nacht zu kommen. Das Esszelt und das Küchenzelt haben die Leiter bereits am Wochenende davor aufgestellt, wo auch ein kleines Problem auf uns zukam. Das Esszelt wurde in der Nacht vom Wind umgeblasen und verzerrt. Am Sonntag wurde dann in Arth das alte Küchenzelt geholt was noch in einem sehr guten Zustand ist.

Am Dienstag war unser Bautag und die Kinder konnten beim Aufbau der Lagerinfrastruktur ihren Teil beitragen. Nebst einem grossen Sonnensegel wurden auch Fussballtore, ein Volleyballfeld, eine Infotafel und Briefkästen für Lagerpost und Briefe zum nachhause schicken gebaut. Als Highlight bauten wir in der Mitte des Lagerplatzes noch einen zweistöckigen Turm mit einer Hollywoodschaukel im ersten Stock, der auch oft in den Pausen genutzt wurde, um sich untereinander Geschichten zu erzählen oder einfach mal ein bisschen schaukelnd den Lagerplatz zu beobachten.

Am dritten Tag waren bereits alle schon eingelebt und es ging weiter mit dem Mottotag. Es gab ein Geländespiel verbunden mit Magie, denn wer mehr Tricks konnte war im Vorteil, um zu gewinnen. Bei der Rangverkündigung am Abend kam aus, welche von den vier Gruppen als Sieger ins Bett gehen dürfen. Ein weiterer Tag begann mit einer 3 stündigen Wanderung in Richtung Conny Land. Die Kinder sind sehr gut gelaufen obwohl sie nicht wussten wo das Ziel sein wird. Die Gesichter der Kinder hättet ihr sehen sollen als ihnen bewusst wurde wohin wir gehen. Nach 4 Stunden Aufenthalt im Conny Land ging es dann mit dem öffentlichen Verkehrsmittel zurück auf den Lagerplatz. 

Der Sporttag liess sich nicht lange auf sich warten. An verschiedenen Posten massen sich die Teilnehmer und gaben stets ihr bestes. Chiara Pfyl war vom Blauring mit der Nase ein bisschen vorn und Florian Ziegler konnte den Tag für sich entscheiden. Am Sonntag fand nach einem Brunch, der von der neuen Küche vorbereitet wurde, einen Gottesdienst statt, der von unserem Präses Johannes Schwimmer vorbereitet wurde. So durften wir am Abend beim täglichen Lagerfeuer die erste Lagerwoche beenden mit einigen kakophonischen Gesangseinlagen

Die zweite Woche startete mit der zwei Tageswanderung, verbunden mit dem Überlebenstag. Das heisst am ersten Tag musste das Abendessen und der Schlafplatz selbst erarbeiten werden sowie das Morgenessen am nächsten Tag. Einige Gruppen sah man bei der Unkrautregulierung, andere beim Beeren ablesen oder Rasenmähen. Bei vielen ist das eines der Highlights vom Lager da man mit einer kleineren Gruppe unterwegs ist und man mehr untereinander ist und aufeinander schauen muss. Um 10 Uhr trafen sich alle Gruppen wohlerhabt im Freibad Frauenfeld und genossen den Tag in der Badi. 

Nun hiess es in der Nacht um 01.00 Uhr alle raus aus den Federn. Wir wanderten eine Stunde lang an den Start der Geisternacht. Das Ende der Geisternacht war auch sogleich das Ende der Wanderung. Ziel war der Aussichtsturm auf einem Hügel. Die Kinder legten sich hin, um pünktlich zum Sonnenaufgang wieder aufzustehen. Die Leiter trafen die richtige Entscheidung, die Kinder nicht zu wecken da sie sonst schon eine strenge Nacht hinter sich hatten. Am Morgen liefen wir zurück auf den Lagerplatz wo wir dann nochmals bis am Mittag schliefen.

Am Donnerstag erschraken viele, weil wir feststellten wie schnell die Zeit verging. Es war bereits der Abräumtag und unseren Lagerbauten ging es an den kragen. Pünktlich zum Abendessen konnten wir den Materialcontainer verschliessen und uns auf die Nacht unter freiem Himmel vorbereiten. Am Freitag trafen wir traditionell Arther Dorf singend beim Georgsheim in Arth ein. Die Kinder freuten sich auf Ihre Eltern und umgekehrt. Aber niemand wusste, ob die Tränen wegen dem waren oder weil nun dieses legendäre und einmalige Lager zu Ende ist. Wir Danken allen Eltern für ihr Vertrauen und den Kindern für das gute mitmachen mit ständig guter Laune. Das Leiterteam von Jungwacht und Blauring Arth hofft, dass auch im nächsten Jahr unser Lager so gut besucht wird wie in diesem Jahr, so macht das ganze richtig Spass.
Weitere Fotos folgen demnächst!

Neu: Clairongarde mit JW & BR Arth-Goldau!